Grete Kallista
1902–?
Sekretärin, Hortnerin, Kommunistin
Grete Kallista lebte seit 1936 mit ihrem Mann Edi (1883-?) in direkter Nachbarschaft zu Minna Kaufmann und gehörte der Widerstandsgruppe in der Nachbarschaft an. 1943 ging sie mit ihrem Mann in die damalige Tschechoslowakei. Ende 1945 kehrte sie nach Berlin zurück und wurde Mitglied der SED.
- BVVdN (Hrsg.): Widerstand in Berlin (digital)
- Fritz Rosssignol: Unsere Arbeit im Wohnbereich der Strausberger Straße 12 a-k in Hohenschönhausen. In: der illegale Kampf der KPD 1933-1945 in Berlin-Weißensee. Hrsg. vom Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR Berlin-Weißensee.
- Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer Weißensee (Hrsg.): Antifaschistischer Widerstand in Berlin-Weißensee 1933-1945. Erinnerungen – Berichte – Erfahrungen. Berlin 1988. S. 60-65 und S. 111/112.
Die Biografie ist entstanden im Projekt „Widerständige Frauen gegen den Nationalsozialismus in Lichtenberg und umkämpfte Erinnerungen im öffentlichen Raum“, ein Projekt des Runden Tisches für Politische Bildung Lichtenberg, angesiedelt bei der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke in Trägerschaft der pad gGmbH in Kooperation mit Fritzi Jarmatz (Visuelle Kommunikation & Ideenräume), Trille Schünke-Bettinger (Antifaschistinnen aus Anstand & Netzwerk Frauentouren) und Straßenlärm Berlin e.V., gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg und die Landeskommission Berlin gegen Gewalt.