Sophie Stier
Lebensdaten unbekannt
Sophie Stier lebte ab 1934 mit ihrem Mann Richard (1909-1990) in Hohenschönhausen in der Nähe der Kaufmanns und gehörte mit ihrem Mann der Widerstandsgruppe um Minna Kaufmann an. Sophie Stier versorgte zusammen mit anderen Häftlinge des Arbeitserziehungslagers Wuhlheide mit Lebensmitteln. Nach der Einziehung ihres Mannes als Soldat 1941 hielt sie die Verbindungen zu den Nachbar:innen und Widerständler:innen aufrecht.
- BVVdN (Hrsg.): Widerstand in Berlin (digital)
- Fritz Rosssignol: Unsere Arbeit im Wohnbereich der Strausberger Straße 12 a-k in Hohenschönhausen. In: der illegale Kampf der KPD 1933-1945 in Berlin-Weißensee. Hrsg. vom Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer der DDR Berlin-Weißensee.
- Komitee der antifaschistischen Widerstandskämpfer Weißensee (Hrsg.): Antifaschistischer Widerstand in Berlin-Weißensee 1933-1945. Erinnerungen – Berichte – Erfahrungen. Berlin 1988. S. 60-65 und S. 111/112.
Die Biografie ist entstanden im Projekt „Widerständige Frauen gegen den Nationalsozialismus in Lichtenberg und umkämpfte Erinnerungen im öffentlichen Raum“, ein Projekt des Runden Tisches für Politische Bildung Lichtenberg, angesiedelt bei der Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke in Trägerschaft der pad gGmbH in Kooperation mit Fritzi Jarmatz (Visuelle Kommunikation & Ideenräume), Trille Schünke-Bettinger (Antifaschistinnen aus Anstand & Netzwerk Frauentouren) und Straßenlärm Berlin e.V., gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg und die Landeskommission Berlin gegen Gewalt.